"Online-Poker ím Schwarzmarkt ermöglicht Geldwäsche und verhindert effizienten Spielerschutz sowie Präventionsmaßnahmen. Wir können es uns deshalb nicht leisten, dieses Gebiet zu ignorieren. Leider haben das noch nicht alle verstanden", so Arp an die Kolleginnen und Kollegen in den übrigen Bundesländern.
Arps Einschätzung trifft zu. Die Studie sieht beim Online-Poker keinen höheren Suchtfaktor als bei Online-Sportwetten. Daher ist es unverständlich, warum Stegner – wie die Vertreter der übrigen 15 Bundesländer – die Zulassung der Online-Sportwette befürwortet, gleichzeitig aber das Verbot von Online-Poker aus Gründen der Suchtprävention propagiert. Dies ist logisch nicht erklärbar und hat wohl eher ideologische Gründe.