Laut Meldungen diverser Sport News will der 1. FC Köln sein Klubidol Lukas Podolski unbedingt halten. Dabei haben die „Geißböcke“ inzwischen aber starke Konkurrenz, denn nicht nur sie werben um den Nationalspieler, dessen Vertrag bis 2013 datiert ist. Zuletzt wurde „Prinz Poldi“ immer wieder in Zusammenhang mit angesehenen europäischen Klubs gebracht, darunter der FC Arsenal und Lazio Rom.

Daher denkt man im Verein laut Informationen der „Bild“ derzeit darüber nach, den Vertrag des 26-Jährigen Stürmers vorzeitig um zwei Jahre zu verlängern und sich eine Option auf eine weitere Saison zu sichern. Um dies zu erreichen, soll Podolskis Gehalt von bislang rund drei Millionen auf fünf Millionen pro Jahr erhöht werden. Doch auch Schalke 04 soll an einer Verpflichtung Podolskis interessiert sein. Den Rivalen wollen die Kölner offenbar mit einem Traum-Vertrag ausstechen.

Die Kölner, die ohnehin nicht gerade als reicher Klub gelten, wollen bei der Finanzierung daher unter anderem auf sogenannte „Genussscheine“ setzen. Diese sollen von Interessenten ab einem Minimalbetrag von 50.000 Euro gezeichnet werden können. Dabei liegen die jährlichen Zinsen bei fünf Prozent. Sollten die Kölner einen internationalen Wettbewerb erreichen, dann könnten die Zinsen noch höher sein. Dafür sprechen jedoch weder die Fußball Quoten noch die jüngere Vergangenheit der Kölner.

Dass die Domstädter ihren Publikumsliebling halten wollen, ist klar nachvollziehbar: In der laufenden Spielzeit erzielte Podolski 15 der insgesamt 29 Treffer seiner Mannschaft und hat damit auch einen großen Anteil am aktuell neunten Tabellenplatz der Kölner. Derzeit muss Podolski jedoch wegen einer Sprunggelenksverletzung pausieren und steht seinem Trainer Stale Solbakken nicht zur Verfügung. Doch lange wird es nicht mehr dauern, bis der 26-Jährige wieder in der Startelf stehen wird. Er befindet sich derzeit in der Reha und arbeitet an seiner Rückkehr.

Dass es zur Not auch ohne Podolski geht, bewiesen die Kölner am vergangenen Spieltag. So erreichte das Team am Sonntag einen 1:0-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern durch ein Tor von Odise Roshi. Dennoch will man nicht auf Podolski verzichten und sich seine Qualitäten auch weiterhin sichern – auch wenn man dafür tief, sehr tief in die Vereinskasse greifen muss.