Bayern-Star Franck Ribery spielte in der Hinrunde in der Form seines Lebens. Im Trainingslager in Doha spricht der Franzose über seine Ziele, die er sich für die Rückrunde gesetzt hat. Ganz oben auf der Liste: Der Triumph in der Champions League.
„Wir haben alle das Ziel, die Champions League zu gewinnen. Das wäre ein Traum für Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß, aber auch für uns“, sagte der 28-Jährige, der sich jedoch der Schwierigkeit bewusst ist: „Die Champions League läuft nicht von allein. Wir müssen gegen Basel gut spielen.“
Um in der Rückrunde so erfolgreich zu sein wie in der Hinrunde, als er nicht selten der entscheidende Faktor bei der Favoritenrolle der Münchner unter anderem auch in den Wettquoten der Bundesliga Wetten war, legt der französische Nationalspieler in Doha den Grundstein: „Ich habe immer Hunger und will immer gewinnen, egal ob im Training oder Spiel.“ Er sei voller Energie, habe viel Spaß und sei motiviert und konzentriert. „Die zehn Tage Pause waren gut für mich und meine Familie. Aber jetzt gilt es, sich voll und ganz auf diese zehn Tage Trainingslager zu konzentrieren und gut zu arbeiten.“
Denn neben dem Triumph in der Königsklasse steht natürlich auch noch die deutsche Meisterschaft auf dem Plan. Bayern sei ohnehin der haushohe Favorit: „Als Spieler des FC Bayern denkst du nur ans Gewinnen. Es gibt auch andere gute Klubs wie Dortmund oder Schalke, aber wir müssen jetzt auf unserem ersten Tabellenplatz bleiben.“ Dass nur FCB und BVB um den Titel mitspielen, sieht Ribery nicht so: „Viele sprechen nur von Bayern oder Dortmund, aber auch die Schalker sind gut. Vor allem defensiv sind sie gut und sie machen auch ihre Tore. Ich glaube, drei Teams können Meister werden.“
Dass Ribery fit ist für die kommenden Strapazen in der Rückrunde, zeigte er im Testspiel gegen SC Al-Sailiya, das der deutsche Rekordmeister souverän mit 13:0 für sich entscheiden konnte. Gleich zwei Treffer erzielte der Wirbelwind im Duell mit dem katarischen Zweitligisten. Daher hat er sich auch eine kleine Erholungspause verdient: „Manchmal tut es natürlich gut, nicht nur an Fußball zu denken, sondern ein bisschen locker zu werden und dem Druck zu entgehen, auch mal ein bisschen Shisha zu rauchen.“