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    Standard NEWS Deutschland



    Schalke verpflichtet Sanchez

    Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 hat die Verpflichtung von Vicente Sanchez unter Dach und Fach gebracht und damit seine Transferaktivitäten in der Winterpause wohl abgeschlossen.

    Der 28 Jahre alte Stürmer unterschrieb bei dem Bundesligisten nach der medizinischen Untersuchung am Donnerstag einen Vertrag bis 30. Juni 2011. Der Nationalspieler aus Uruguay (26 Länderspiele/4 Tore) ist nach Albert Streit (Eintracht Frankfurt) und Ze Roberto (Botafogo Rio de Janeiro) der dritte Schalker Neuzugang in der Winterpause.

    "Ich habe von meinen uruguayischen Kollegen viel Positives über Schalke gehört. Der Verein zählt zu den größten in Europa. Hoffentlich kann ich hier zum Erfolg beitragen", sagte Sanchez nach seiner Unterschrift.
    Sympathisch und beliebt

    "Vicente Sanchez war unser absoluter Wunschkandidat für den Angriff. Er ist schnell, dribbelstark und hat einen guten Torabschluss", beschreibt Manager Andreas Müller die Vorzüge des Angreifers. "Zudem ist er ein sympathischer Typ, der bei seinen Vereinen sehr beliebt war."

    Laut Chef-Trainer Mirko Slomka passt der flexibel einsetzbare Angreifer gut ins taktische Konzept. "Er wird unser Tempospiel noch mehr beleben. Wenn man sich seine Quote anschaut, sieht man, wie abschlussstark er ist."







    hört sich ja schön an, aber nicht gerade der größte Stürmer mit nur 170 cm
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    Wolfsburg leiht Stuttgarter Ljuboja aus

    Wolfsburg (dpa) - Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg leiht Stürmer Danijel Ljuboja vom deutschen Meister VfB Stuttgart bis zum Saisonende aus. Danach hat der VfL eine Kaufoption für einen Zweijahresvertrag.

    Ljuboja hatte sich im Trainingslager des Tabellenelften in Albufeira/Portugal für ein Engagement empfohlen. Der 29 Jahre alte serbische Nationalspieler bestritt für den VfB Stuttgart und den Hamburger SV 42 Bundesligaspiele (13 Tore).

    In Stuttgart war der eigenwillige Angreifer, der wiederholt mit Disziplinlosigkeiten aufgefallen ist, von Trainer Armin Veh zu Saisonbeginn 2006/2007 ausgemustert worden. Damals soll Ljuboja unmittelbar nach Abschluss eines bis 2009 datierten Vertrages dem VfB Betrug vorgeworfen haben. Der Hamburger SV lieh Ljuboja Ende August 2006 aus, doch auch im Norden gab es Ärger mit Disziplin-Fanatiker Huub Stevens, der ihn zu den Amateuren strafversetzte.
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    BVB holt KSC-Spielmacher


    Karlsruhe - Eineinhalb Wochen vor Beginn der Bundesliga-Rückrunde sorgt Spielmacher Tamas Hajnal für Ernüchterung beim Karlsruher SC und Zufriedenheit bei Borussia Dortmund.

    Trotz eines bis 2010 laufenden Vertrags beim KSC wechselt der ungarische Nationalspieler zum 1. Juli für vier Jahre zum BVB. "Wir freuen uns, dass wir ihn verpflichten konnten", sagte der Dortmunder Sportmanager Michael Zorc am Mittwoch der dpa.
    Laut KSC-Manager Rolf Dohmen hatte Hajnal seinen derzeitigen Trainer Edmund Becker zuvor am Dienstagabend nach dem Testspiel beim SSV Reutlingen über seinen Wechsel in Kenntnis gesetzt.
    Reizvolle Herausforderung

    Aufgrund einer Ausstiegsklausel kann die Borussia ihren Wunschspieler Hajnal für eine Ablösesumme von 1,25 Millionen Euro verpflichten. "Wir glauben, dass er unser Offensivspiel deutlich beleben wird", sagte Zorc.
    Die Entscheidung sei ihm "nicht leicht gefallen", aber ihn reize "die sportliche Herausforderung bei einem großen Verein", sagte der Ungar laut der Internet-Seite des KSC. "Für mich war es sehr wichtig, dass ich diese Entscheidung nicht zu lange mit mir herumtrage. Jetzt kann ich mich voll und ganz auf den KSC konzentrieren."
    KSC ging bis an die Grenzen

    Noch am Dienstag hatte Dohmen nach eigenen Angaben versucht, bei einem Treffen mit Hajnal-Berater Marc Wilmots den 1,65 Meter großen Spielmacher mit einem verbesserten Angebot von einem Verbleib beim badischen Aufsteiger zu überzeugen. "Wir sind bis an die Grenzen des Machbaren gegangen", erklärte der KSC-Manager.
    Der in der Vorrunde mit starken Auftritten beeindruckende Hajnal erklärte weiter, die KSC-Verantwortlichen seien nun natürlich enttäuscht. "Aber man hat auch Verständnis für mich und meine Situation. Das bestätigt, wie ich den Verein bisher erlebt habe - und das will ich bis zum Sommer zurückzahlen."
    Drei weitere Leistungsträger mit Ausstiegsklauseln

    Der frühere Schalke-Profi war erst im vergangenen Sommer für eine Ablöse von 450.000 Euro vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern in den Wildpark gewechselt. Ende Dezember hatte BVB-Manager Zorc den KSC informiert, dass die Westfalen mit Hajnal Gespräche führen wollen.
    Neben Hajnal haben bei den auf Tabellenplatz sechs rangierenden Karlsruhern auch die Innenverteidiger Maik Franz und Mario Eggimann sowie Stammtorwart Markus Miller Ausstiegsklauseln in ihren Verträgen, die ihnen einen Wechsel zum Saisonende ermöglichen könnten.
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    Der stille Abgang des Johan Micoud

    Der Chef, den keiner mehr braucht

    Bordeaux - "Warum? Warum bloß habe ich Werder Bremen verlassen?" Diese Frage stellt sich Johan Micoud dieser Tage immer häufiger.

    Im Sommer 2006 kehrte der Spielmacher dem SVW den Rücken, um bei seinem alten Verein Girondins Bordeaux anzuheuern. Seiner Frau zuliebe, wie er sagt. Und weil er in Bremen keine Bindung zum deutschen Leben fand.
    Doch jetzt ist "Jo" unglücklich. Schon in der vergangenen Saison lief es nicht. Die Mitspieler mieden den 34-Jährrigen nicht nur Abseits des Platzes, und zum damaligen Trainer Ricardo hatte der als eigenbrötlerisch geltende Franzose so gut wie keinen Kontakt.