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  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von nevis
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    Fußballfans zu Bewährungsstrafen verurteilt
    Würzburg (dpa) - Für ihren Überfall auf einen Fan-Bus des 1. FC Nürnberg sind drei Anhänger von Fußball-Rekordmeister FC Bayern München zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.
    Das Amtsgericht Würzburg sah es als erwiesen an, dass die 21, 22 und 26 Jahre alten Fans im vergangenen Mai an einer wilden Schlägerei mit zahlreichen Verletzten auf einem Parkplatz nahe Würzburg beteiligt waren. Der 21-Jährige bekam eine Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Sein ein Jahr älterer Kumpel wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt, auch zur Bewährung ausgesetzt. Der 26-Jährige bekam eine Strafe von eineinhalb Jahren, ebenfalls zur Bewährung.
    Bei der Attacke auf die Club-Fans waren die Franken-Anhänger zum Teil lebensbedrohlich verletzt worden, eine Frau verlor durch eine geworfene Flasche ein Augenlicht. Zunächst hatten zwei Busse mit 74 Bayern-Fans - alle sollen der als gewaltbereit bekannten Fan-Gruppe «Schickeria München» angehören - auf dem Rastplatz gehalten. Etwa 20 waren dann zum Nürnberger Bus gestürmt und hatten randaliert. Wer tatsächlich die Flasche geworfen hat, die die Frau am Kopf traf, konnte im Prozess nicht geklärt werden.
    Der 21-Jährige aus dem Allgäu wurde unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch schuldig gesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte für den jungen Mann eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren ohne Bewährung gefordert. Der 22-Jährige aus Oberfranken sollte nach dem Willen der Anklage ein Jahr und zehn Monate hinter Gitter, ebenfalls ohne Bewährung. Das Jugendschöffengericht sprach ihn der gefährlichen Körperverletzung und des Landfriedensbruchs schuldig. Der dritte Angeklagte, ein 26-Jähriger aus dem mittelfränkischen Emskirchen, wurde wegen schwerer Körperverletzung und Landfriedensbruch verurteilt.

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von madmax
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    Standard Nachgerüstet: 46 Spieler für 42,87 Millionen Euro

    Der brasilianische Neuzugang Breno soll die Bayern-Abwehr stärken.

    Der Transfermarkt ist in der Winterpause der Fußball-Bundesliga noch einmal so kräftig in Bewegung gekommen wie nie zuvor. Die 18 Eliteclub rüsteten ihre Kader kräftig nach.


    Wie eine Erhebung der Deutschen Presse-Agentur dpa ergab, verpflichteten die Vereine in der endenden zweiten Transferperiode 49 Spieler für 47,87 Millionen Euro. Dem stehen Einnahmen von lediglich 15,42 Millionen Euro für 40 abgegebene entgegen. Unter Einbeziehung der Ausgaben von knapp 195 Millionen Euro bis zum 31. August 2007 stiegen die Gesamt-Investitionen für die 45. Saison auf den Rekordwert von 242,25 Millionen Euro.


    Damit setzte sich der seit gut drei Jahren zu beobachtenden Trend zu vermehrtem Kapitalfluss weiter fort. Die Schere von reichen und armen Vereinen geht aber noch weiter auseinander. Denn die meisten Clubs im Oberhaus setzen entweder auf ablösefreie Spieler, preiswerte «Schnäppchen» oder günstige Leihgeschäfte.


    Branchenprimus bleibt in jeder Hinsicht Bayern München. Schon vor dem Anpfiff der laufenden Spielzeit war bei Manager Uli Hoeneß das Jagdfieber ausgebrochen. Zu den 72,2 Millionen Euro kamen in der Winterpause weitere 12,0 Millionen für das brasilianische Abwehrtalent Breno hinzu. Somit führt der Rekordmeister, der Valerién Ismael (Hannover 96) und Mats Hummels (Borussia Dortmund) ziehen ließ, auch in der zweiten Transferperiode die Rangliste bei den Ausgaben an. Kräftig auf Einkaufstour gingen auch Hertha BSC (7,8 Millionen Euro), Eintracht Frankfurt (7,6) und der FC Schalke 04 (6,5).


    Der Tabellen-Zweite Werder Bremen hielt sich lange zurück, angelte sich aber wenige Stunden vor Transferschluss noch das in Schalke in Ungnade gefallene Mittelfeldtalent Mesut Özil für angeblich rund fünf Millionen Euro. «Das war eine außergewöhnliche Gelegenheit, mit Mesut Özil einen 19-jährigen deutschen U 21-Nationalspieler unter Vertrag zu nehmen, der mit seinen technischen Fähigkeiten und seiner Schnelligkeit großes Potenzial für die Zukunft besitzt», sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs. Özil erhielt einen Vertrag bis 2011. Leon Andreasen verließ die Bremer für 3,8 Millionen Euro (FC Fulham). Der als «Fehlkauf» abgestempelte Carlos Alberto, im vorigen Sommer für 7,8 Millionen Euro von Sao Paulo an die Weser gekommen, wurde zunächst nach Brasilien ausgeliehen.


    Die Berliner Hertha gab den größten Batzen (4,5) für den Wunschstürmer von Trainer Lucien Favre, den 22 Jahre alten Brasilianer Raffael (FC Zürich) aus. Manager Dieter Hoeneß holte zudem Gojko Kacar (3,0) und zwei weitere Profis. Eine ungewöhnliche Transfer-Offensive startete auch die Frankfurter Eintracht, die allein für Martin Fenin (FK Teplice) und den Brasilianer Caio (Palmeiras Sao Paolo) 7,3 Millionen Euro ausgab, allerdings flossen durch Verkäufe auch 4,25 Millionen Euro zurück in die Kasse.


    Um das Saisonziel - mindestens Platz drei - noch zu erreichen, verstärkte sich Schalke mit gleich drei Profis. Der Brasilianer Zé Roberto, der uruguayische Stürmer Vicente Sanchez und der Ex- Frankfurter Albert Streit sollen den etablierten Kräften Druck machen. «Ich bin sicher, dass die Neuen unsere Qualität in der Offensive erhöhen», sagte Manager Andreas Müller. Ein großer Teil der Investitionen von rund 6,5 Millionen Euro sollte durch den Last- Minute-Verkauf von Özil wieder hereingeholt werden.


    Die größte Fluktuation gab es beim VfL Wolfsburg, wo «Trainer-Manager» Felix Magath seinen Kader weiter kräftig runderneuert. Sechs neue Spieler kamen, fünf verließen den Club. Ähnlich turbulent ging es bei den abstiegsbedrohten Vereinen Energie Cottbus (6 Zugänge/4 Abgänge) und MSV Duisburg (5/3) zu. Die brasilianischen Ladenhüter Ailton und Roque Junior konnten hingegen noch nicht untergebracht werden. Zufrieden mit seinem Kader ist offenbar Michael Skibbe. Bayer Leverkusen ist neben Arminia Bielefeld der einzige Club ohne «neues Gesicht». Pokalsieger 1. FC Nürnberg ergänzte seinen Kader mit dem früheren BVB-Profi Jan Koller, der für rund eine Million Euro vom AS Monaco in die Liga zurückkehrte. Und Meister VfB Stuttgart sortierte fünf Spieler aus, die kaum eine Chance auf einen Stammplatz haben.



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  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von Marrick
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    das mit Özil hätt ich nicht erwartet. Find ich krass. Der Junge sollte sich nur mal Gedanken machen, von wem er sich beraten lässt. Wer mit 19 so abgewixxt seinen Rauswurf beim Stammverein riskiert, der muss jetzt schon gute Leistungen bringen, um den faden Beigeschmack zu beseitigen.

    Wünsche ihm bei Werder alles Gute und freue mich darauf, wie sich Schlake ärgert, wenn er einschlägt . . .

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von madmax
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    Standard Sohn von Trainer Uli Stielike gestorben



    Der frühere Fußball-Nationalspieler Uli Stielike hat vergeblich auf die Rettung seines lebensgefährlich erkrankten Sohnes Michael gehofft.

    Der 23-Jährige ist in der Nacht zum Freitag in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) an den Folgen seiner schweren Lungenerkrankung gestorben. Das teilte die Klinik mit. Michael Stielike litt seit zwei Jahren an einer Lungenfibrose. Dabei verhärtet sich das Lungengewebe, und dem Patienten fällt das Atmen immer schwerer.


    Der Sohn des früheren Profis von Borussia Mönchengladbach und Real Madrid war Anfang Januar mit lebensbedrohlichen Symptomen in die MHH gebracht worden. Sein Vater hatte daraufhin sein Traineramt bei der Fußball-Nationalmannschaft der Elfenbeinküste niedergelegt und war nicht zum Afrika-Cup gereist, um seinem Sohn beistehen zu können. Die Mannschaft der Ivorer wird derzeit bei der Afrika-Meisterschaft vom Franzosen Gerard Gili betreut.


    Wie es heißt, wollen die Ivorer Stielike aber als Trainer wieder einstellen. Mit ihm soll die Qualifikation zur Fußball-WM 2010 in Südafrika geschafft werden. Der Vertrag des Vize-Weltmeisters von 1982 und Europameisters von 1980 mit dem Verband des westafrikanischen Landes wäre nach dem Ende der Kontinental-Meisterschaft ausgelaufen.


    Michael Stielike soll nach Angaben der MHH im engsten Familienkreis beigesetzt werden. Die Familie bittet, von Beileidsbekundungen, Blumengestecken und Kränzen abzusehen. Stattdessen wird um eine Spende für das Projekt «HeartHelp» gebeten, das sich um kostenlose Herzoperationen in Eritrea kümmert.

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  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von Penny
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    ich wär gern Pessimist aber das schaff ich eh nicht

  6. #16
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  7. #17
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    Standard FC St. Pauli mit Erotik-Partner

    Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat ein Erotik-Versandhaus als Sponsor gewonnen.

    Das Flensburger Unternehmen Orion wirbt zunächst bis zum Ende der nächsten Saison im Millerntorstadion mit dem Schriftzug «100 Prozent Erotik aus Flensburg».

    Passend zur Reeperbahn-Nähe in Hamburg hat Orion 20 000 rote St.-Pauli-Kondome produziert. Diese sollen nach Auskunft von Unternehmenssprecherin Ann-Kathrin Döbbeke aber nicht nach den Zweitliga-Spielen der Hamburger verteilt, sondern im Fan-Shop erworben werden. «Leider hätten wir passend zum FC St. Pauli gern braune Kondome angeboten, aber das war nicht möglich», sagte Döbbeke.
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  8. #18
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    Standard SC Paderborn trennt sich von Trainer Fach





    Der SC Paderborn, Tabellenletzter der 2. Liga, hat sich von seinem Trainer Holger Fach getrennt. Wie der Club mitteilte, tritt der Bulgare Pavel Dotchew mit sofortiger Wirkung die Nachfolge an und wird das Team bereits in der Partie gegen den SC Freiburg betreuen.

    Dotchew hatte die Westfalen 2005 in die 2. Liga geführt und zuletzt den Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt trainiert. Er soll in Paderborn einen Vertrag bis 2010 erhalten. Zugleich trennte sich der Verein von Sportgeschäftsführer Michael Born, der durch den früheren Bundesliga-Profi Christian Schreier ersetzt wird.
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  9. #19
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    Standard Kaiserslautern trennt sich von Trainer Rekdal





    Vom Niederschlag durch die bittere 1:2-Pleite gegen TSV 1860 München hatte sich Kjetil Rekdal noch nicht erholt, da traf ihn der K.o. Nach nur acht Monaten musste der Norweger seinen Stuhl als Trainer des Dauersorgenkindes 1. FC Kaiserslautern wieder räumen.

    Wenige Stunden nach der Heimpleite gaben die stark vom Abstieg bedrohten «Roten Teufel» bekannt, dass der Club und Rekdal ab sofort getrennte Wege gehen würden. Dasselbe gelte auch für die Co-Trainer Roger Lutz und Wolfgang Funkel, der Ende der vorigen Saison nach der Entlassung von Wolfgang Wolf die Mannschaft kurzzeitig trainiert hatte.

    Als Interimscoach übernimmt nun der 40 Jahre alte und aus dem württembergischen Nürtingen stammende Alois Schwartz mit seinem Co- Trainer Oliver Schäfer das Training. Ein Nachfolger für Rekdal stehe noch nicht fest, hieß es in der Presseerklärung.

    Von seinem Ziel, den Traditionsverein vom Betzenberg wieder Höhenluft schnuppern zu lassen, war Rekdal nach 19 Spieltagen bereits weit entfernt. Stattdessen steckt der zuletzt 1998 mit Meistermeriten dekorierte Club mitten im Abstiegskampf der 2. Liga. Nur drei Siege sprangen bisher heraus, siebenmal spielte das Team unentschieden. Die insgesamt neunte Niederlage besiegelte Rekdals Schicksal. «Das ist ein brutales Geschäft. Wir haben uns saublöd angestellt und quasi zwei Eigentore gemacht», hatte der Coach noch nach dem 1:2 gegen die Münchner nach eigener 1:0-Führung geschimpft.

    Von Ruhe kann schon die ganze Saison bei den Pfälzern keine Rede sein. Im November wurde FCK-Torjäger-«Ikone» Klaus Toppmöller als Aufsichtsratsmitglied installiert, ausgestattet mit allen sportlichen Kompetenzen. Daraufhin trat der amtliche Sportdirektor Michael Schjönberg zurück. Anschließend warf auch Aufsichtsratsmitglied Walter Ruda das Handtuch. Kurz vor Weihnachten sprach der Club Rekdal weiterhin das Vertrauen aus. Wenige Stunden danach gab der FCK den Rücktritt Toppmöllers bekannt. Anfang dieses Jahres übernahm der ehemalige Profi und Trainer Fritz Fuchs den Posten als Teammanager.

    Und auch in punkto Spielerpersonal kehrte keine Kontinuität ein. Immer wieder wurden neue Akteure verpflichtet, andere, einst als Hoffnungsträger geholte Profis, indes ausgemustert. Das Ende vom Lied: Nur 16 Punkte und damit ein Abstiegsrang in der zweiten Liga.

    «Wir haben jetzt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ergeben wir uns in unser Schicksal oder wir kneifen die Hinterbacken zusammen und fangen an, Punkte zu sammeln», meinte Mittelfeldspieler Axel Bellinghausen am Freitagabend nach der Niederlage gegen die Münchner. «Bei uns ist der Teufel drin. Wir haben eine große Chance verpasst, an das untere Tabellenmittelfeld heranzurücken», ergänzte Sportdirektor Fuchs. Kurz danach kam dann die Entlassung von Rekdal.
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  10. #20
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    Über die Ticker geht gerade, das Nürnberg Meyer gefeuert hat.

    Sry, ich verstehs ned. Wird Roth wieder größenwahnsinning?
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