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23.01.2008, 08:18
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Motorsport NEWS

Testfahrten in Valencia
Alonso verliert erstes Duell
Am Montag saß Fernando Alonso erstmals im neuen Renault, schon einen Tag später folgte bei den Testfahrten in Valencia der erste direkte Vergleich mit der Konkurrenz.
Und der Spanier zog den Kürzeren. Denn sowohl Ferrari und McLaren-Mercedes als auch Nico Rosberg im Williams lagen am Ende des Testtages deutlich vor dem Spanier.
Schnellster war Felipe Massa im neuen Ferrari F2008, der damit die hervorragende Form der Scuderia bestätigte. Mit 1:12,182 Minuten war er trotz eines Drehers sogar noch eine gute halbe Sekunde schneller als sein Teamkollege Kimi Räikkönen.
Für die größte Überraschung des Tages sorgte allerdings Nico Rosberg im gestern erst vorgestellten Williams FW30. Trotz der wenigen Test-Kilometer verwies er selbst Heikki Kovalainen und Pedro de la Rosa im neuen McLaren-Mercedes auf die Ränge vier und fünf.
Heidfeld nur Elfter
Dahinter folgte der mit 133 Runden fleißigste Tester des Tages, Fernando Alonso. Mit mehr als einer Sekunde Rückstand auf die Spitze belegte er den sechsten Platz. Selbst Kazuki Nakajima im Vorjahres-Williams konnte mit dem Spanier mithalten - er wurde Siebter.
Noch mehr als die eher bescheidenen Zeiten dürfte sich Alonso allerdings über den späten Motorschaden ärgern. Hatte er sich doch gestern zusammen mit seinem Team noch über die problemlosen ersten Tests mit dem neuen Boliden gefreut.
Kleines Trostpflaster: Der Spanier hielt den im mit neuen Zusatzflügeln an der Front ausgestatteten BMW-Sauber F1.08 startenden Nick Heidfeld hinter sich. Der Mönchengladbacher kam nach zwei technisch bedingten Pausen lediglich auf den elften Rang und musste sich damit selbst dem Esten Marko Asmer geschlagen geben, der im Vorjahres-BMW Neunter wurde.
Vettel schneller als Bourdais
Zweitbester Deutscher war damit Sebastian Vettel im Toro Rosso, der den achten Platz belegte und damit wieder einmal besser war als sein neuer Teamkollege Sebastien Bourdais. Dieser hatte vor seinem Wechsel in die Königsklasse viermal die amerikanische Champcar-Serie gewonnen.
Timo Glock und Toyota-Teamkollege fanden sich am Ende der Zeitenliste wieder. Im neuen Toyota TF108 kamen sie nicht über die Ränge zwölf (Trulli) und 14 (Glock) hinaus. "Es gibt noch viel Raum für Verbesserungen - und wir müssen weiter hart arbeiten", stellte Trulli fest.
Alexander Wurz wurde bei seinem ersten Auftritt als Honda-Testfahrer Letzter.
Quelle: spox
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23.01.2008, 16:34
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Das Wunderkind hat ausgesorgt
McLaren-Mercedes setzt langfristig auf Wunderkind Lewis Hamilton. Wie der Rennstall am Freitag mitteilte, wurde der Vertrag mit dem 23 Jahre alten Vizeweltmeister um fünf Jahre bis einschließlich 2012 verlängert.
"Es ist fantastisch für mich, dass McLaren-Mercedes meinen Vertrag bis 2012 verlängert hat", sagte das Ausnahmetalent aus Großbritannien. "Das vergangene Jahr war mein erstes in der Formel 1, aber mit McLaren und Mercedes bin ich schon seit 1998 in Verbindung, und ich habe das Gefühl, dass ich meine ganze Karriere in der Formel 1 für dieses Team fahren könnte."
Wie in der Branche üblich wurden über sein Gehalt keine Angaben gemacht. Experten gehen aber davon aus, dass die Bezüge des ersten schwarzen Piloten in der Formel 1 erheblich angehoben wurden. Die "Bild" berichtet, dass Hamilton für die kommenden fünf Jahre 68 Millionen Euro bekommen soll - und das ohne Sponsoren- und Preisgelder.
Hamilton übertrifft alle Erwartungen
Schließlich weiß Teamchef Ron Dennis, was er an seinem Schüler hat. Hamilton habe in seinem ersten Jahr in der Formel 1 alle Erwartungen übertroffen, "selbst die der Leute im Team, die ihn schon seit einem Jahrzehnt kennen", sagte der Lehrmeister.
Angesichts der Leistungen von Hamilton seien verbesserte finanzielle Konditionen verdient gewesen. "Lewis' Leistungen und Erfolge im letzten Jahr und die Art, wie er das Team und unsere Firma Mercedes-Benz repräsentiert in der Öffentlichkeit, ist erste Klasse", lobte auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.
Das richtige Team für Siege
Hamilton wurde durch Dennis und Mercedes systematisch auf die Königsklasse vorbereitet. Er gilt als bester Neueinsteiger in der Formel-1-Geschichte und wurde 2007 gleich in seinem ersten Jahr WM-Zweiter. Erst im letzten Rennen in Sao Paulo wurde er noch vom finnischen Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen abgefangen und verpasste den Titel um einen Punkt.
"Ich bin hier im richtigen Team, um in Zukunft um Siege und die Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zu kämpfen", ist sich Hamilton sicher, der bereits vier Grand-Prix-Siege aufweist und sechsmal auf der Pole Position stand.
"Ich bin hier im richtigen Team, um in Zukunft um Siege und die Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zu kämpfen", ist sich Hamilton sicher, der bereits vier Grand-Prix-Siege aufweist und sechsmal auf der Pole Position stand.
Er zeigte auch eine erstaunliche Reife im brisanten Stallduell mit Fernando Alonso und ließ den zweimaligen Champion häufig hinter sich. Am Ende des Jahres kehrte der Spanier frustriert zu seinem alten Team Renault zurück und wurde durch den Finnen Heikki Kovalainen ersetzt.
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24.01.2008, 08:55
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Rekordkulisse & Hirschgeweih
38.000 Zuschauer. So mancher Bundesliga-Klub würde sich über solche Zuschauerzahlen freuen. Die Formel 1 nicht. Normalerweise.
Denn während diese Zahlen an einem Rennwochenende einer Katastrophe gleichkämen, sorgten sie im Zusammenhang mit den Winter-Testfahrten für ungläubiges Staunen. So geschehen am Circuito Ricardo Tormo im spanischen Valencia, wo die bereits erwähnten Menschenmassen für einen neuen Besucher-Rekord bei Testfahrten sorgten.
Das hatte gleich zwei Gründe: Nämlich Fernando Alonso und einen Feiertag. Denn da viele Spanier am Dienstag nicht arbeiten mussten, pilgerten sie bei gutem Wetter an die Rennstrecke, um Nationalheld Fernando Alonso im neuen Renault zu bewundern.
BMW-Experiment mit Hirschgeweih
Und dabei bekamen die Zuschauer Einiges, teils Skurriles geboten. So etwa den stark an ein Geweih erinnernden Zusatzflügel am Dienstwagen von Nick Heidfeld. Der wurde von den Ingenieuren direkt in die Nase des BMW-Sauber integriert und soll den Luftstrom besser nach hinten um den Boliden ableiteten.
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24.01.2008, 08:57
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McLaren kontert Ferrari-Bestzeit
McLaren-Neuzugang Heikki Kovalainen scheint sich langsam an seinen neuen Dienstwagen zu gewöhnen. Bei den Tests im spanischen Valencia hängte er nicht nur Teamkollege Lewis Hamilton ab, sondern deklassierte auch die Konkurrenz von Ferrari.
Der Finne fuhr mit 1:11,000 Minuten die mit Abstand schnellste Zeit. Felipe Massa auf Platz zwei hatte bereits mehr als eine halbe Sekunde Rückstand, Weltmeister Kimi Räikkönen sogar mehr als acht Zehntelsekunden. Er wurde unmittelbar vor Lewis Hamilton Dritter.
Direkt hinter dem Spitzenquartett bestätigte Kazuki Nakajima im Übergangs-Williams die gute Form seines Teams. Bereits gestern hatte sich Nico Rosberg im neuen FW30 den dritten Platz gesichert. Heute wurde der 22-Jährige mit knapp 1,5 Sekunden Rückstand auf die Spitze Siebter - direkt hinter Fernando Alonso im neuen Renault R28.
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24.01.2008, 09:04
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Theissen warnt vor "Behindertensport"
Weniger Windkanalstunden oder eine limitierte Mitarbeiterzahl: Die FIA hat einige Ideen zur Senkung der Kosten in der Formel 1. Und selbst wenn viele davon mittlerweile wieder vom Tisch sind, sorgen sie doch weiter für Wirbel.
"Das hätte die Formel 1 zu einem Behindertensport gemacht!", sagt jetzt etwa BMW-Sportchef Dr. Mario Theissen im Fachmagazin "Motorsport aktuell". "Es muss einfach freigestellt bleiben, ob ein Rennstall sein Geld für einen Spitzenpiloten, einen Hochleistungsrechner oder für einen Windkanal ausgeben will."
Für Theissen widersprechen die Sparpläne der FIA sogar dem Wettbewerbsgedanken der F1: "Die Teams sollten ihre Ressourcen so einsetzen können, dass sie für sich daraus am meisten schöpfen", so der BMW-Sportchef.
Hinzu komme, dass die Maßnahmen nicht alle Teams gleichermaßen treffen würden und ohnehin nur schwer zu überwachen seien.
Die wünschenswerte Kostensenkung
Dennoch ist der BMW-Sportchef nicht komplett gegen die Kostenreduzierung in der Königsklasse. "Wir halten eine Kostensenkung durchaus für wünschenswert und haben das immer unterstützt", so Theissen weiter. Und er weiß auch schon genau wie: "Die Etat-Deckelung sieht auf den ersten Blick attraktiv aus. Ich würde sie viel eher befürworten als eine generelle Beschränkung in gewissen Bereichen."
Und mit dieser Meinung steht er nicht allein da. Denn auch FIA-Präsident Max Mosley möchte die Etat-Grenze einführen - und das bereits 2009. "Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können", ließ er auf der offiziellen Formel-1-Website verlauten. Und auch die Teams von Toyota und Honda haben bereits ihre Zustimmung signalisiert.
Mosley macht den Teams Druck
Allerdings müsse dann genau festgelegt werden, welche Kosten unter die Regelung fallen. Derzeit sollen beispielsweise Motor, Gehälter und Marketing nicht mit einem Limit versehen werden.
Um diese und weitere Details zu klären und den Etat-Deckel wenn möglich gleich bis 2011 festzuschreiben, hat FIA-Berater Tony Purnell die Finanzchefs der Teams jetzt zu einem Treffen am 31. Januar nach Paris eingeladen. Allerdings nicht ohne Hintergedanken.
Denn: "Wenn sich die Mehrheit der Teams nicht bis Ende Juni den Vorschlägen dieser Arbeitsgruppe anschließen kann, dann führen wir einfach die drastischen Sparmaßnahmen ein, die vom FIA-Weltrat gutgeheißen wurden", warnt Mosley.
Und deren Resultat wäre vermutlich der von Theissen befürchtete "Behindertensport".
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02.02.2008, 13:25
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Ralf Schumacher zieht Bilanz
Momente der Selbsterkenntnis
Was macht er denn jetzt, der Ralf Schumacher? Fährt er wirklich DTM oder hängt er den Rennhelm endgültig an den Nagel?
Seiner Zukunft ist sich der 32-Jährige noch nicht so richtig sicher, dafür aber seiner Vergangenheit. In einem von dem Fachmagazin "Autosport" veröffentlichten Interview blickt Schumacher mit bemerkenswerter Selbsterkenntnis auf 10 Jahre Königsklasse zwischen Anspruch und Wirklichkeit zurück.
Die Quintessenz aus seinen Erinnerungen: Niemand wird mir auch nur eine Träne nachweinen. "So ist die Formel 1, so ist die ganze Welt. Niemand wird vermisst", sagte Schumacher.
Dokument des Scheiterns
Gleiches hat Ralf beim Abschied seines Bruders Michael gesagt. Doch während der wenigstens durch seine Erfolge in sämtlichen F-1-Annalen erscheinen wird, liest sich die Laufbahn von "Schumi II", wie ihn die Medien bezeichnender Weise von Beginn an nannten, über weite Strecken wie ein Dokument des Scheiterns an viel zu hohen Ansprüchen.
Das ist keine böswillige Unterstellung, das ist ein Teil der Selbsterkenntnis von Schumacher. "Als ich in die Formel 1 gekommen bin, habe ich wirklich gedacht, dass ich erfolgreicher sein würde", bekannte Schumacher. "Es waren schwierige zehn Jahre, weil ich niemals das erreicht habe, was die Leute von mir erwartet haben und was ich von mir selbst erwartet habe."
Beste Zeit bei BMW-Williams
Die Geschichte seiner Karriere ist schnell erzählt. 1997 holte Eddie Jordan den kleinen Bruder des damals zweimaligen Weltmeisters Michael in sein Team. Nach zwei unauffälligen, aber nicht erfolglosen Jahren, ging Schumacher 1999 zu Williams.
Dort erlebte er zusammen mit BMW zwischen den Jahren 2001 und 2003 seine erfolgreichste Zeit. Zweimal wurde er WM-Vierter, einmal WM-Fünfter, dazu fuhr er in dieser Zeit alle seine sechs GP-Siege ein. Ralf wird Michael als Weltmeister nachfolgen: Davon war zu dieser Zeit noch fast jeder überzeugt.
Mit seinem schweren Crash in Indianapolis 2004 kam der Bruch. In seinem letzten Williams-Jahr warf ihn die folgende Rückenverletzung zurück. 2005 ging er zu Toyota, um wie einst Michael bei Ferrari ein Team zum Weltmeister aufzubauen. Er scheiterte, und zwar deutlich.
Eindeutig überbezahlt
Nur in einem scheiterte er nicht: In der geschickten Aushandlung lukrative Verträge. Sein Gesamtvermögen wird laut den jüngsten Erhebungen auf 120 Millionen Euro geschätzt.
Schumacher war gemessen an seinen Leistungen bei Toyota eindeutig überbezahlt. "Klar, aber letztlich ist es doch so, dass man, wenn man die Karriere einmal beendet hat, seine Rechnungen nicht mit der Tatsache bezahlen kann, einmal ein Formel-1-Fahrer gewesen zu sein", rechtfertigte sich Schumacher.
Schließlich hat er Toyota ja nicht gezwungen, so viel Geld für seine Dienste zu bezahlen. Entsprechend nachvollziehbar ist sein Fazit: "Wenigstens von dieser anderen Seite aus gesehen war ich erfolgreich. Im Hinblick auf mein Leben nach der Formel 1 habe ich alles erreicht, in der Formel 1 aber nicht."
Quelle: spox.com
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02.02.2008, 13:29
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Rosberg will angreifen
"Platz auf dem Siegerpodest wäre super"
Williams-Pilot Nico Rosberg strebt 2008 seinen ersten Podiumsrang in der Formel 1 an.
"Der erste Platz auf dem Siegerpodest wäre super. Es war vorige Saison für mich schwierig, überhaupt in die Nähe der ersten Drei zu kommen", sagte der 22 Jahre alte Rennfahrer aus Wiesbaden in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt".
"Es wird sicher nicht einfach, McLaren und Ferrari zu schlagen. Da muss ich schon auf Ausfälle bei diesen Teams hoffen."
Führungsrolle bei Williams
Rosbergs weiteres Ziel in der am 16. März mit dem Großen Preis von Australien startenden Saison ist es, mit seinem aufstrebenden Team die Konkurrenten BMW-Sauber und Renault anzugreifen und zu schlagen.
"Das wird nicht einfach, weil beide Teams im Aufwind sind", schränkte der Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg (Finnland) ein. Ihm selbst kommt in seinem dritten Jahr bei dem ehemaligen Top-Team eine Führungsrolle zu, zumal Williams in dem jungen Japaner Kazuki Nakajima einen Neuling als zweiten Fahrer einsetzt.
Rosberg bezeichnete es als einen "kleinen Nachteil, einen unerfahrenen Piloten im Team zu haben. Aber ich glaube an meine Stärke und hoffe, dem Team sehr weiterzuhelfen, auch wenn man letztendlich doch immer darauf angewiesen ist, dass in der Firma ein gutes Auto gebaut wird." Dass er mit seinen 22 Jahren schon eine Führungsfigur sei, sei "cool".
"Interessanter Kandidat für McLaren"
Seinen Verbleib bei Williams trotz intensiver Abwerbeversuche von McLaren-Mercedes, das ihn als Nachfolger des zu Renault zurückgekehrten zweimaligen Weltmeisters Fernando Alonso (Spanien) verpflichten wollte, begründete Rosberg mit dem sehr guten Angebot seines Teamchefs Frank Williams.
"Ich wäre für McLaren ein interessanter Kandidat gewesen. Aber ich hatte einen Vertrag mit Williams, und Frank Williams stellte von Anfang an klar, dass ich unverkäuflich sei", sagte er.
"Da kam ein sehr gutes Angebot zur Verlängerung, was Beweis war, wie ernst es Williams meint." Nach Ablauf seines Vertrages 2009 will das Talent für ein Top-Team fahren: "Das ist hoffentlich bis dahin Williams. Wenn nicht, dann woanders."
Quelle: spox.com
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02.02.2008, 13:33
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Renault eine Sekunde zu langsam
Alonso schlägt Alarm
Es ist immer das gleiche, wenn ein Team das neue Auto für die kommende Saison vorstellt. Alle sind super drauf, lächeln in jede Kamera, versprechen einander ewige Treue und sehen sich auf dem besten Weg, die selten tief gesteckten Ziele zu erreichen.
Dass viele sich und der Öffentlichkeit bei diesen Gelegenheiten etwas vormachen, leuchtet ein, denn sonst müsste ja jedes Team bei jedem Rennen locker in die Punkte, wenn nicht sogar aufs Podium fahren.
Am Donnerstag war Renault mit der Präsentation des neuen Autos dran, und zunächst klang auch in Paris alles nach dem gängigen Eitel Sonnenschein. Renault will nach dem schwachen Jahr 2007 zurück aufs Podium und Weltmeister Fernando Alonso ist selbstverständlich herzlich willkommen und freut sich auch riesig über die Rückkehr.
Erfrischender Realismus
So viel zum Pflichtteil. Bei genauerem Nachfragen offenbarten dann aber beide Seiten, sowohl Alonso als auch Teamchef Flavio Briatore, einen für Präsentationen eher unüblichen Realismus.
"Bei den Präsentationen sagen alle, dass ihr Auto fantastisch ist, wunderbar. Ich weiß es bei diesem Auto nicht", gestand Briatore. "Wir wissen nach den ersten Tests nur, dass nichts fundamental falsch ist."
Zu viel Rückstand
Alonso ist nicht nur realistisch, er schlägt sogar Alarm: "Im Moment sehe ich keine Chance, um Siege oder Podestplätze zu kämpfen. Eine Lücke von zwei oder drei Zehnteln auf die Spitze zu schließen, ist kein großes Problem. Aber wie wir eine Sekunde oder acht Zehntel Rückstand zu haben, ist etwas zu viel."
Das hört sich nicht danach an, als erwarte Alonso, in Australien in sechs Wochen in der ersten Startreihe zu stehen und im Rennen Jagd auf Kimi Räikkönen im Ferrari und Lewis Hamilton im McLaren zu machen.
Erster Fingerzeig bei Tests in Barcelona
Stattdessen richtet er sich in den kommenden Testwochen auf eine Menge Arbeit ein. "Wir müssten eigentlich länger arbeiten als alle anderen, das ist aber unmöglich, da alle nur noch vier Wochen Vorbereitungszeit für das erste Rennen haben. Also müssen wir besser arbeiten. Mal sehen, was wir noch schaffen können."
Schon am Freitag haben die Testfahrten in Barcelona begonnen, das erste Kräftemessen, das Renault mit dem neuen Auto so richtig ernst nimmt.
Dort wird man sehen, wie viel Optimismus oder Pessimismus vor dem Saisonstart angebracht ist.
Quelle: spox.com
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03.02.2008, 13:44
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NASCAR NEWS - Montoya
Sieg und Rundenrekord
Montoya mischt die NASCAR auf
München - Es ist nicht leicht, als Externer im Klüngel der NASCAR-Piloten akzeptiert zu werden. Erst recht nicht, wenn man unter großem Medienhype aus einer Formel-Serie kommt und meint, die Stock-Car-Piloten gleich einmal aufmischen zu können.
Stattdessen wird man erst einmal aufgemischt. Ein kleiner Rammstoß hier, ein böses Wort da - als Neuer muss man sich in der größten US-Rennserie von ganz unten langsam nach oben dienen.
Das war auch bei Juan Pablo Montoya nicht anders. Obwohl er in der Formel 1 schon Millionen von Fans begeistert und sich regelmäßig mit dem großen Michael Schumacher angelegt hatte, bekam er zu Beginn seiner NASCAR-Karriere kaum einen Fuß auf die Erde.
Titelverteidigung bei den 24 Stunden von Daytona
Das ist mittlerweile ganz anders. Schon in der vergangenen Saison überzeugte Montoya mit starken Ergebnissen, jetzt, wenige Wochen vor dem Start in seine zweite komplette Saison, sorgt der Kolumbianer für Aufsehen.
Zunächst gewann er mit seinem Ganassi-Team die prestigeträchtigen 24 Stunden von Daytona zum zweiten Mal in Folge, dann machte er bei den jüngsten Testfahrten die komplette US-Elite nass.
Rundenrekord bei Tests in Las Vegas
In Las Vegas fuhr Monty nicht nur Bestzeit, er unterbot auch noch den bestehenden Rundenrekord deutlich. Niemand konnte mit seinem Tempo mithalten, nicht einmal der amtierende Champion Jimmie Johnson.
"Wir hatten gute Tests", resümierte der Kolumbianer. "Der Start ins Jahr ist wirklich gelungen und jeder im Team ist motiviert, die Siegesserie fortzusetzen."
Dass das nicht leicht wird, weiß Montoya. So viel Erfahrung hat er mittlerweile. "Wir müssen abwarten, wo wir stehen, wenn die Saison richtig losgeht", sagte Montoya mit Blick auf den Saisonstart in Daytona am 17. Februar.
Oval-Sieg und Chase
Zwei Ziele soll Monty nach dem Willen seines Crew-Chefs Donnie Wingo 2008 erreichen, damit er endgültig in die Elite aufsteigt: Den ersten Sieg auf einem Oval und den Einzug in den Chase, die Playoffs der besten zwölf Piloten des NASCAR Sprint Cups.
"Der Chase ist etwas, das wir definitiv schaffen können", sagte Wingo. "Wir haben mit Sicherheit den richtigen Fahrer und ich denke auch, dass wir das Team dazu haben."
Montoya selbst lehnt sich entgegen seiner Gewohnheiten aus Formel-1-Zeiten nicht so weit aus dem Fenster: "Können wir den Chase schaffen? Klar. Können wir ein Rennen auf einem Oval gewinnen? Klar. Aber es können so viele Dinge dazwischenkommen. Deshalb rede ich jetzt noch nicht vom Chase."
Noch nicht. Denn sollte Montoya nur annähernd so gut in die Saison starten wie er sich im Vorfeld präsentiert, wird er bald so oft nach dem Chase gefragt werden, dass er sich nicht mehr um eine Antwort drücken kann.
Quelle: spox.com
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03.02.2008, 16:46
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Hooligans in der Formel 1
Hamilton beleidigt und verschmäht
Barcelona - Die Testfahrten in Barcelona sind am Wochenende von teilweise rassistischen Schmährufen und Beleidigungen durch spanische Fans gegenüber Lewis Hamilton überschattet worden.
"Hooligans bei der Formel 1", schrieb am Sonntag die Sportzeitung "Marca". Die Formel 1 sei in der Lage, "die niedersten Instinkte zu wecken", meinte "Sport". Der dunkelhäutige McLaren-Mercedes-Pilot aus England war verbal und auf Plakaten beschimpft worden.
Zwischenzeitlich war sogar die Tribüne gegenüber der McLaren-Box am Samstag gesperrt worden, weil immer wieder Gegenstände in Richtung der Box geworfen wurden. "Das ist schlimm, so darf man einen Menschen nicht behandeln", sagte McLaren-Testteam-Manager Indy Lull.
Streckenbetreiber baut möglicher Strafe vor
Eine Sprecherin fügte hinzu: "Wir haben in diesem Land schon viele Rennen bestritten und oft Testfahrten absolviert. Jeder in unserem Team behandelt die Menschen hier mit großem Respekt, Lewis Hamilton eingeschlossen."
Die Streckenbetreiber äußerten sich entsetzt und versuchen durch Appelle an die Randalierer, eine mögliche Strafe durch den Weltverband FIA zu verhindern. "Wir können ein derartiges Verhalten nicht tolerieren", sagte Streckenchef Ramon Pradera der Zeitung "La Vanguardia".
Offenbar können nicht alle Alonsos sportliche Niederlage im vergangenen Jahr gegen Hamilton verkraften. Bis zur Trennung trotz eines bis Ende 2009 datierten Vertrages hatte sich der Spanier immer wieder benachteiligt gegenüber Hamilton gewähnt und für heftige Unruhe im Team gesorgt. Am Ende hatte Alonso 2007 den dritten Rang in der WM-Wertung - punktgleich hinter dem englischen Senkrechtstarter - belegt. Weltmeister war Kimi Räikkönen geworden.
Quelle: spox.com
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