Die Lehren aus den Tests in Bahrain
Ferrari scheint unschlagbar
Alle Teams sind dort auf der Strecke - außer Ferrari und Toyota. Die beiden befinden sich nach sechs Testtagen im fernen Bahrain auf der Rückreise. Testtage, die in der Öffentlichkeit nicht allzu sehr beachtet wurden, die aber eine Menge Aufschluss über die Form die beiden Rennställe brachte.
Die erste Erkenntnis: Ferrari ist zum Start der neuen Saison in wenigen Wochen wohl kaum zu schlagen.
Die Form der Scuderia in Bahrain war beängstigend. Nicht nur, dass man Toyota mehr als deutlich beherrscht hat, man hat auch die Zeiten aus dem Vorjahr pulverisiert.
Räikkönens Zuversicht macht Angst vor Langeweile
In 1:30,015 Minuten drehte Kimi Räikkönen die schnellste Runde der Tests, 2,6 Sekunden schneller als sein Teamkollege Felipe Massa bei seiner Pole-Runde 2007. Im Renntrimm war der neue Ferrari sogar drei Sekunden schneller als der alte.
Noch mehr Angst als die Zahlen sollten der Konkurrenz jedoch die Aussagen von Räikkönen machen. "Wir stellen weder über eine Quali-Runde noch in den Long-Runs Schwächen fest", zitiert das Fachmagazin "Motorsport aktuell" den sonst eher zurückhaltenden Finnen.
Es geht aber noch weiter: "Vor allem geht der Wagen sanft mit den Hinterreifen um. Wir haben wundervolle Traktion aus den Kurven heraus, das ganze Fahrzeug funktioniert harmonisch." Das Fazit des Weltmeisters: "Alle unsere Fortschritte sind wohl geplant, nichts wird dem Zufall überlassen. Alles läuft nach Plan."
Duell gegen McLaren in Barcelona
Einziges kleines Fragezeichen, und damit einzige Hoffnung der Konkurrenz, sind einige kleinere technische Defekte. So blieb zum Beispiel Felipe Massa am Sonntag mit Hydraulikproblemen im Motor liegen. "Die Zuverlässigkeit kommt natürlich nicht von selbst", sagte Räikkönen der "Gazzetta dello Sport". Sonderlich besorgt wirkt der Iceman jedoch nicht.
Warum auch, schließlich wartet auf die Roten schon beim nächsten Test in Barcelona ein völlig neues Aerodynamik-Paket mit neuen Front- und Heckflügeln. "Mit den neuen Teilen werden wir uns weiter verbessern", sagte Räikkönen. Genau das fordert er von Ferrari auch.
Denn: "In Barcelona werden wir gegen die Konkurrenten antreten und erfahren, wo wir stehen." Seit weit vorne höchstwahrscheinlich. Alles andere wäre eine riesige Überraschung.
Quelle: spox.com
Fazit: wenn der Ferrari so stark ist... solte man sich ne 8,0 Massa-quote bei Betair nicht entgehen lassen